Die erste Wanderung des Schwäbischen Albvereins Meßkirch war mit 30 Teilnehmenden ein schöner Auftakt der Wandersaison. Die Wanderführer Anita und Jochen Metz leiteten die Gruppe durch den fürstlich-hohenzollerischen Park in Krauchenwies. Am alten Schloss und neuem Landhaus der Fürstenfamilie vorbei zum „Kaiserstuhl“. Kaiser Wilhelm der erste und seine Frau Augusta waren zu Gast bei den Fürsten und die Ehefrau war vom Park und der schönen großen Wiese so begeistert, dass diese Ihren Namen erhalten hatte. Für den Kaiser wurde ein Bankdenkmal errichtet, das von nun an im Volksmund auch „Kaiserstuhl“ genannt wurde. Die Wanderer überquerten den Andelsbach und die Tour führte entlang der Ablach zum gleichnamigen Ort. Dieser gehörte von 1805 bis 1812 nach Baden und wurde aber im Tausch mit der Ortschaft Rast Hohenzollerisch. Hoch oben wurde die St. Anna Kirche, welche 1717 erbaut wurde, besucht. Die Fürstin Maria Theresia spendete der Annabruderschaft 60 Gulden zur Errichtung eines Anna Altars in dem die Reliquien des heiligen Joachim und Anna eingeschlossen wurden. Wieder hinunter und über die Ablach ging es zum neu gebauten Rückhaltebecken am Andelsbach. Dieser Damm mit einer Länge von einem Kilometer und 3,5 Metern Höhe wurde zum Hochwasserschutz der Gemeinde Krauchenwies und weiteren Flächen gebaut. Der Rückweg führte nochmals durch den fürstlichen Park, vorbei am schönen neuen Landhaus und Weiher. Die Wanderung fand ihren gemütlichen Ausklang im Gasthaus Krone.





